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Familiensportpicknick begeistert Jung und Alt
SV-Sprint | 05.11.2017
BEWEGUNG Sonntagsangebot des SV Sprint WOL war gut besucht
Das Motto lautet: Lernen braucht Bewegung - von Anfang an!
FLACHSMEER - 35 Kinder kamen mit ihren Eltern am vergangenen Sonntagnach- mittag in die Turnhalle der Grundschule in Flachsmeer.
Dort hatten die Übungsleiterinnen der vier Kinderturngruppen des SV Sprint Westoverledingen einen Bewegungsparcours für die ganz Kleinen bis hin zu den ganz großen Kindern aufgebaut. Eltern und sogar Großeltern nahmen die Herausforderungen begeistert an und hüpften, sprangen, schwangen und krochen mit ihrem Nachwuchs um die Wette. Highlight war eine Strickleiter, die Sportlehrer Philipp Federkeil mit seinem Assistenten Marvin Bron betreute. Die baumelte von der Hallendecke herab. Ganz mutige Kinder kletterten bis oben und genossen den herrlichen Blick über das Gewusel unten.
Unterstützt wurde der Sportverein vom Förderverein der Grundschule Völlenerkönigsfehn, der mit Kalt- und Heißgetränken sowie leckerem Kuchen für die nötige Erfrischung und Stärkung sorgte. Die Cafeteria war dann auch der beliebte Treffpunkt, um sich miteinander über die Sportbegeisterung der Kinder auszutauschen und Ideen für neue Bewegungsmöglichkeiten zu entwickeln. Das Familiensportpicknick oder Turnpicknick, wie es an einigen Orten genannt wird, ist neben der Abnahme des DTB-Kinderturnabzeichens an allen Grundschulen ein wichtiger Baustein im Bündnis für Bewegung. Der OTS e.V. (Ostfriesischer Turn- und Sportförderverein) fördert Sportvereine, die das Turnpicknick anbieten. Der SV Sprint wird nun regelmäßig zum Familiensportpicknick einladen und plant schon für Anfang nächsten Jahres.
Entwicklung Der SV Sprint Westoverledingen war vor zehn Jahren Vorreiter im Landkreis Leer
General-Anzeiger | 03.02.2017
Westoverledingen - Sie unterstützen Übungsleiter, packen bei Sportveranstaltungen mit an und bringen durch ihre eigenen Projekte frischen Wind ins Vereinsleben: Für den SV Sprint Westoverledingen ist die Arbeit von Freiwilligendienstlern eine absolute Bereicherung. Der Verein mit etwa 175 Mitgliedern, der erst 2006 ins Leben gerufen worden ist, war vor gut zehn Jahren sogar Vorreiter: Der SV Sprint stellte als erster Verein im Landkreis Leer einen Freiwilligendienstler ein. Seit 2007 ist die Stelle durchgehend besetzt. Seit vergangenem Jahr ist Kim Wilhelms aus Westrhauderfehn als Bundesfreiwilligendienstlerin im Sport – kurz auch „Bufdi“ genannt – für den SV Sprint im Einsatz.
Mit ihren 17 Jahren ist die Ostfriesin zudem die Jüngste unter allen Freiwilligen im Westoverledinger Verein. Nach ihrem Realschulabschluss, den sie in Ostrhauderfehn gemacht hatte, entschied sich die sportbegeisterte junge Frau für das Bufdi-Jahr. „Das ist wirklich mal etwas ganz anderes“, sagt sie. Von Anfang an kooperiert der SV Sprint mit dem Schulzentrum Collhusen. Sie „teilen“ sich die Freiwilligendienstler. Dadurch ist Kim Wilhelms vormittags in der Schule tätig, hilft dort überwiegend in der Verwaltung mit. Jeden Mittwoch leitet sie außerdem ihre eigene Fußball-AG. „Jeder Freiwilligendienstler muss ein eigenes Projekt realisieren“, erklärt Gerd Ihben-Djürken, der sich als Mentor um die jungen Leute beim SV Sprint kümmert.
Für die 17-Jährige ist die Fußball-AG aber vielmehr eine Herzensangelegenheit als eine Pflichtaufgabe: Sie selbst jagt seit ihrem vierten Lebensjahr dem Ball hinterher. Seit dieser Saison spielt sie bei den Landesliga-Damen der SG Timmel/Moormerland und bringt nun auch den Schülern in Collhusen das Kicken bei. Darüber hinaus hilft sie beim SV Sprint im Reha-Sport-Kursus und beim Kinderturnen mit. „Ohne die Hilfe von Kim würden die Kurse nicht so reibungslos ablaufen“, lobt Ihben-Djürken.
Kim Wilhelms wird bis Ende des Schuljahres ihren Bundesfreiwilligendienst ableisten. Ihben-Djürken ist mittlerweile schon auf der Suche nach einem neuen Freiwilligendienstler. Viele Bewerbungen flattern ihm allerdings nicht ins Haus. Deshalb bemüht er sich auch selbst um einen geeigneten Nachfolger. „Jeder, der bei uns den Dienst macht, soll jung, engagiert und motiviert sein“, sagt Ihben-Djürken. Er würde sich trotzdem über ein paar schriftliche Bewerbungen freuen (siehe Infokasten).
Die Unterlagen leitet er dann nach Göttingen weiter. Denn seit 2004 organisiert und koordiniert der dortige ASC Göttingen in Zusammenarbeit mit der Sportjugend im Landessportbund den Freiwilligendienst. Der ASC als Träger kümmert sich um alle Freiwilligendienstler in Niedersachsen, terminiert begleitende Seminare und zahlt „Taschengeld“. Beim SV Sprint liegt dieser monatliche Beitrag bei 300 Euro. Die Sozialversicherungsbeiträge werden hingegen vom Westoverledinger Verein und vom Schulzentrum Collhusen gezahlt.
Beim Freiwilligendienst geht es also nicht darum, Geld zu verdienen, sondern den Jugendlichen bei der beruflichen Orientierung zu helfen. „Nach einem Jahr wissen die meisten ganz genau, was sie machen wollen“, sagt Ihben-Djürken. Kim Wilhelms weiß es hingegen schon jetzt: Nach ihrem Bufdi-Jahr will sie zur Bundes-polizei.

Weitere Infos - Der SV Sprint Westoverledingen ist ein kleiner Randsportverein, der außer Handball und Gesundheitssport auch Klettern und Blacklightsports anbietet. Der Klub ist bereits auf der Suche nach einem neuen Bundesfreiwilligendienstler im Sport. Die Stelle wird zu den Sommerferien frei. Gesucht werden sportbegeisterte, junge Leute im Alter von 16 bis 27 Jahren. Bewerbungen nimmt Gerd Ihben- Djürken (Telefon: 04955/4868, E-Mail: gerd.ihben-djuerken@sv-sprint.de) entgegen.
Der Freiwilligendienst in Niedersachsen wird vom ASC Göttingen und der Sportjugend Niedersachsen koordiniert. Weitere Infos gibt es unter www.fwd-sport.de.